Ein Wein zu Weihnachten, da klingt doch gar nicht schlecht. Weine gelten ohnehin als hervorragendes Geschenk zu vielen Anlässen. Geburtstage, Hochzeiten, Firmenfeiern – mit Wein kann man nicht viel falsch machen. Theoretisch zumindest.

Denn viele Menschen schrecken davor zurück, Wein zu verschenken, weil sie nicht genau wissen, was einen guten Wein ausmacht. Der Preis, die Herkunft, die Aufmachung und mehr wollen bedacht werden. Daher werden hier nun die 5 typischen Anfängerfehler beim Verschenken von Wein aufgeführt, die es zu vermeiden gilt.

1. Der Wein ist zu billig

Fehler Nummer eins ist es, zu glauben, es wäre besser viel Wein zu verschenken als nur eine Flasche. Das führt nämlich dazu, dass der Preis der einzelnen Flaschen ziemlich gering ist. Weine für weniger als fünf Euro sollten grundsätzlich nicht verschenkt werden. Ab fünf Euro erhält aber immerhin einen ordentlichen Wein.

Allerdings handelt es sich ja um ein Geschenk und dann ist „ordentlich“ nicht immer ausreichend. Daher sollte ein Wein als Weihnachtsgeschenk eher zehn Euro und mehr kosten. Dabei ist eine gewisse Qualität garantiert und eine gute Flasche Wein macht mehr her als drei billige.

2. Der Wein ist zu teuer

Der nächste Anfängerfehler ist, zu denken, dass Wein eine riesige Investition mit sich bringen muss, wenn er verschenkt werden soll. Das passiert leicht, wenn man sich in die Informationen zu edelsten Weinen hineinliest und dabei vergisst, dass man selbst gar kein Experte ist. Plötzlich glaubt man, dass ein Wein für weniger als 60 Euro nichts wert ist.

Für die meisten Anlässe – inklusive Weihnachten – ist ein solch hoher Preis aber gar nicht notwendig. Ein guter Wein für 25 Euro in einer schönen Verpackung ist ein tolles Weihnachtsgeschenk. Oder aber man nutzt den Wein nur als Ergänzung: Schenkt man beispielsweise einen Korb mit Köstlichkeiten, kann ein Wein ein kleines Extra sein, dann sind auch Weine bis zehn Euro wieder völlig in Ordnung.

3. Keine Persönlichkeit

Problematisch ist Wein als Geschenk, wenn er nur eine Notlösung ist. Dann fehlt nämlich meist der Charakter – damit ist nicht der Wein selbst gemeint, sondern das Geschenk an sich. Weine einfach nur hinzustellen und als Geschenk zu bezeichnen, ist für Weihnachten nicht geeignet.

Stattdessen sollte es schon ein Wein sein, der zum Beschenkten passt. Ein Wein aus dem Geburtsjahr wäre eine Idee. Es kann jedoch auch ein Wein aus der Lieblingsreiseregion gewählt werden. Hat jemand Zeit in Australien verbracht, in den USA studiert oder fliegt jedes Jahr zum Urlaub nach Italien, dann passt ein Wein aus dieser Region am besten.

4. Nicht zum Lagern geeignet

Manchmal wird ein Wein geschenkt, damit er erst einmal nicht getrunken wird. Wertsteigerung oder auch eine besondere emotionale Verbindung sind dafür die häufigsten Gründe. Das Problem ist, dass nicht jeder Wein dafür geeignet ist, gelagert zu werden.

Ist der Wein also nicht für das sofortige oder baldige Trinken gedacht, ist eine Beratung durch Experten gefragt. Dies kann in einem Fachhandel für Wein vor Ort geschehen, aber auch durch Onlineberatung in Onlineshops. Foren können unter Umständen auch hilfreiche Informationen zur Lagerung haben.

5. Schlechte Verpackung

Es ist unglaublich schade, wenn man sich große Mühe bei der Wahl des richtigen Weines gemacht hat und dann den letzten Schritt vernachlässigt: die Präsentation. Denn ein Wein sollte nicht wie ein gewöhnliches Geschenk verpackt werden. Das sieht nicht nur unspektakulär aus, es ist auch gefährlich, falls jemand nicht weiß, dass das Geschenk zerbrechliches Glas enthält.

Wein wird am besten in einem hochwertigen Karton beziehungsweise in einer Holzkiste verschenkt. Das lässt ihn unabhängig vom Preis noch einmal edler wirken. Alternativ kann er als Teil eines Geschenkkorbs übergeben werden – er sollte mit durchsichtiger Folie eingepackt werden, damit der Wein auch gut zu sehen ist.

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